Angst vor Hunden: Auslöser und Auswirkungen

 

Was alle TeilnehmerInnen bei Beginn der Angsttherapie eint, ist ein tiefsitzendes Mißtrauen gegenüber Hunden und damit auch die Angst vor ihren Möglichkeiten Menschen zu schaden.

 

Die Auslöser für diese Ängste, die immer auch grosse Einbußen an Lebensqualität mit sich bringen, sind zahlreich. Mal waren es Schlüsselerlebnisse in der Kindheit, die Übertragung der Ängste der Eltern auf ihre Kinder, ein Film, Medienbeiträge oder ein tatsächlicher Vorfall. Bereits aggressiv wirkendes Bellen kann ein Auslöser sein, ebenso wie auf einen zu rennende Hunde, Anspringen, Hinterherlaufen und in seltenen Fällen auch Schnappen oder sogar Zubeissen.

 

Ist das Mißtrauen einmal da, scheint es immer öfter bestätigt zu werden und festigt sich dadurch immer mehr. Der Film im Kopf wird immer beängstigender und läßt sich nicht mehr abschalten.

 

Im schlimmsten Fall entwickelt sich eine Hundephobie, bei  jeder Hund unabhängig von seinem Benehmen als Gefahr erlebt wird. 

Fast immer ist die Angst vor Hunden auch die Angst vor dem Unbekannten.  Ein erster Schritt zur Aufklärung: In der Begegnung mit einem aggressiv wirkenden Hund begegnet meistens menschliche Angst und menschliches Mißtrauen hündischer Angst und hündischen Mißtrauen.

 

Der Auslöser liegt oft darin, daß körperliche menschliche Angstreaktionen wie "Einfrieren" und Starren, ebenso wie hektische Flucht- oder Abwehrreaktionen bei Hunden als Angriff oder zumindest als Angriffsdrohung empfunden werden. Es liegt mit etwas Wissen und Erfahrung also beim Menschen einem Hund sein Mißtrauen zu nehmen.

 

Je besser Sie sich mit Hunden und ihrer sehr einfachen und klaren Kommunikation auskennen, um so besser stehen die Chancen in Zukunft Hundebegegnungen angstfrei und natürlich auch gefahrlos zu erleben. Mehr Informationen:

 Meine Angst vor Hunden ? Wie werde ich diese los?