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Warum ich diesen Blog schreibe: Die Angst vor Hunden abzubauen, ist nicht schwer.

 

Menschen ihre Angst vor Hunden zu nehmen, macht Freude:

Erstens erhöht diese Tätigkeit die Lebensquaität meiner Klienten deutlich, besonders wenn sie in einer so hundebesessenen Stadt wie Berlin leben. Zum Zweiten ist es immer wieder ein schönes und berührendes Erlebnis, wie schnell aus oft tief sitzender Angst vor Hunden Zutrauen und Entspannung wird. Immer wieder werden ehemalige Klienten sogar zu Hundehaltern. Drittens ist es schön zu erleben, wie aus Angst vor Hunden Sympathie wird und Menschen die Nähe und Vertrautheit zu einem Tier entdecken und sogar geniessen. Der Weg zur Entspannung ist eine Kombination aus Lernen, Vertrauen schafffen, Übung und Gewöhnung. Die wichtigste Zutat zum erfolgreichen Abbau der Angst vor Hunden ist definitiv das Erlernen der Hundeprache. Hunde, egal welcher Größ und Rasse kommunizieren fast durch die Bank sehr klar und versändlich. Um das gegen die Angst zu nutzen, muss der Mensch sich nur die Mühe machen die weltweit gültige Sprache der Hunde zu verstehen und lesen zu lernen. Das ist weit weniger kompliziert als es klingt. Denn Hundesprache basiert nicht auf Worten und Sätzen sondern sie kommunziert im Wesentlichen über Körpersprache. Um das Verhalten eines Hund "lesen" zu können und zum Beispiel einen wild pöbelnd und auf sich zurennenden Hund zu überzeugen, dass er entspannt abdrehen kann, reicht schon ein kleines körpersprachliches Vokabular aus. Ein erwachsener Hund hat zwischen dreißig und fünfzig körpersprachliche Signale um sich mit Artgenossen, zu verständigen. Uns Menschen hilft es schon die zehn bis fünfzehn wichtigsten Signale zu kennen, um eine Erstbegnung einschätzen und in unserem Sinne zu gestalten. Deswegen geht die Thearpie einer Hundeangst fast immer sehr zügig voran, bei Kindern wie bei Erwachsenen. Die Ausnahme bei der klaren Lesbarkeit von Hunde sind Welpen und Jungunde (die in der Tat meist nur spielen wollen und selber noch die Hundesprache lernen) und wie schon erwähnt schwer neurotische und sehr schlecht sozialisierte Hunde (die zum Glück nur sehr selten frei rumlaufen).

 

Ich hoffe Ihnen in meinem Blog die ein oder andere Frage zu beantworten und wünsche spannende Unterhaltung.

 

Ihr Sven Ihden,

Hunde- und Haltertrainer, Therapeut für Menschen, die ihre Angst vor Hunden abbauen möchten